Den Anfang macht der Fotograf Heiner Leiska mit der Ausstellung „Horizonte – Gibt es die?“
Wie faszinierend eine gerade Linie sein kann, die in Wirklichkeit gar nicht existiert, rückt Leiska mit dieser Ausstellung in den Mittelpunkt. Allen Exponaten ist die Linie des Horizonts gemeinsam – jener scheinbar klare Übergang zwischen Himmel und Erde, der doch nichts weiter ist als ein Konstrukt unserer Wahrnehmung. Wenn der Horizont das „Ende“ dessen markiert, was wir sehen können – obwohl wir wissen, dass es dieses Ende in Wahrheit nicht gibt –, stellt sich die Frage, wie wir mit anderen Grenzen umgehen: mit der Unendlichkeit des Weltalls, mit dem Begriff der Zeit oder gar mit unserer Vorstellung vom Lebensende
Leiskas Fotografien eröffnen damit einen Raum der Reflexion – über Sichtbares und Unsichtbares, über Begrenzung und Weite, über Anfang und Ende. Ich lade Sie herzlich ein.